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Eichenprozessionsspinner und Hunde: das müssen Sie wissen

Der Eichenprozessionsspinner ist vor allem im Mai und im Juni besonders aktiv. In einigen Gebieten sorgen die Raupen des Schmetterlings für erhebliche Beeinträchtigungen bis hin zu Verkehrsbehinderungen aufgrund der Durchführung von Bekämpfungsmaßnahmen.

Warum Eichenprozessionsspinner nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde eine Gefahr darstellen, erfahren Sie im Folgenden. Außerdem erklären wir Ihnen, wie Sie erkennen, ob Ihr Hund mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners in Kontakt gekommen ist und was Sie in diesem Fall unternehmen müssen.

Eichenprozessionsspinner - was ist das überhaupt?

Thaumetopoea_Processionea

Bei Thaumetopoea processionea, wie der wissenschaftliche Name des Eichenprozessionsspinners lautet, handelt es sich um eine Schmetterlingsart. Wie sein Name schon vermuten lässt, bevorzugt er eichenreiche Wälder als Lebensraum. Seine Raupen sind bei entsprechender Anzahl problemlos dazu in der Lage, ganze Bäume kahl zu fressen.

Das Vorkommen des Eichenprozessionsspinners war in der Schweiz lange vor allem auf einige Gebiete im Westen sowie auf die Südseite der Alpen beschränkt. In den letzten Jahren sind jedoch vermehrt auch andere Teile des Landes betroffen.

Warum Eichenprozessionsspinner für Hunde gefährlich sind

Die ausgewachsenen Schmetterlinge sind im Grunde genommen harmlos. Vielmehr sind des die Raupen des Eichenprozessionsspinners, die ein Problem darstellen. Denn ihr Körper ist mit feinen Brennhaaren übersät, die das lösliche Protein Thaumetopoein enthalten.

Beim Körperkontakt mit einem Eichenprozessionsspinner brechen die Brennhaare ab und verursachen unter anderem starken Juckreiz und können zudem eine Allergie in Form einer sogenannten Raupendermatitis auslösen.  

Da Hunde beim Gassigehen gerne herumtoben und ihre Umgebung erkunden, besteht bei ihnen ein erhöhtes Risiko, mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners oder auch deren verlassenen Nestern, in denen sich noch ausgefallene Brennhaare befinden können, in Kontakt zu kommen.

Symptome die der Eichenprozessionsspinner beim Hund verursacht

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners mögen harmlos aussehen. Kommt Ihr Hund jedoch mit ihnen in Kontakt, führt das in den meisten Fällen zu einer Reihe von äußerst unangenehmen Beschwerden.

Unter anderem kann der Eichenprozessionsspinner bei Ihrem Hund folgende Hautreaktionen verursachen:

  • Rötungen
  • Eiterbläschen
  • Bildung von Quaddeln
  • Starker Juckreiz
  • Knötchen

Noch unangenehmer wird das Ganze, wenn die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners in das Maul oder die Nase Ihres Hundes gelangen. In diesem Fall kann es zum Beispiel zu Reizungen der Atemwege und einem anschwellen der Zunge und infolgedessen zu Atemnot kommen.

Darüber hinaus können folgende Beschwerden auftreten:

  • Fieber
  • Schwindel
  • Gereizte Augen
  • Geschwollene Lider
  • Müdigkeit

Sofortmaßnahmen beim Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner

Wenn Ihr Hund mit einem Eichenprozessionsspinner in Kontakt gekommen ist, sollten Sie die Brennhaare der Raupen umgehend und möglichst gründlich entfernen.

Spülen Sie die Augen, das Maul in die Nase des Vierbeiners bei Bedarf mit klarem Wasser aus und baden Sie Ihren Hund gründlich mit einem geeigneten Hundeshampoo.

Da die Brennhaare für Sie nicht weniger unangenehm sind, empfehlen wir Ihnen, dabei Handschuhe zu tragen und so einen direkten Hautkontakt zu vermeiden.

Wann Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt sollten

Falls Ihr Hund Kontakt mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners hatte, ist es in der Regel immer sinnvoll einen Tierarzt aufzusuchen. Sollten Sie bei Ihrem Vierbeiner die genannten Symptome bemerken und eine allergische Reaktion vermuten, ist der Tierarztbesuch absolute Pflicht.

Der Veterinär kann Ihren Hund untersuchen und prüfen, ob es sich tatsächlich um eine Raupendermatitis handelt oder ob die Allergie vielleicht einen anderen Auslöser hat. Bei Bedarf kann er dem Tier zudem ein Antiallergikum verabreichen.

Kontakt mit Eichenprozessionsspinnern beim Hund vorbeugen

Wie Sie sehen, sind Eichenprozessionsspinner für Hunde alles andere als harmlos. Aus diesem Grund sollten Sie den Kontakt mit den Raupen nach Möglichkeit vermeiden.

Informieren Sie sich am besten über die Verbreitungsgebiete des Eichenprozessionsspinners in Ihrer Region. In der Regel schildern die Behörden Risikogebiete aus, sodass Sie wissen, wo Sie besonders vorsichtig sein müssen.

Leinen Sie Ihren Hund dort nicht ab und lassen Sie ihn nicht im Unterholz oder im Gebüsch herumstöbern. Falls Sie beim Gassigehen ein Nest entdecken, machen Sie einen großen Bogen darum. Sollten Sie bemerken, dass sich die Raupen in Ihrem Garten ausbreiten, kontaktieren Sie zeitnah einen Schädlingsbekämpfer, der die Plagegeister entfernen kann.

Auch wenn ein hundertprozentiger Schutz Ihres Hundes vor dem Eichenprozessionsspinner natürlich nicht möglich ist, lässt sich das Risiko auf diese Weise zumindest deutlich reduzieren.

Stärken Sie das Immunsystem Ihres Hundes

Immun Soft-Happen

Ein starkes Immunsystem kann Ihrem Hund dabei helfen, die von den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners ausgelösten Beschwerden zu lindern, beziehungsweise besser zu verkraften.

Wir empfehlen Ihnen daher eine Nahrungsergänzung mit Bellfor Immun Soft-Happen. Das natürliche Präparat enthält ausgewählte Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Insektenprotein aus den Larven der Schwarzen Soldatenfliege und Propolis, und kann so einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der Abwehrkräfte Ihres Vierbeiners leisten.

Eichenprozessionsspinner und Hunde - unser Fazit

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind für Hund und Mensch gleichermaßen gefährlich. Als Halter sollten Sie sich daher gerade von Mai bis Juni des potentiellen Risikos bewusst sein.

Schließlich kann der Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen für betroffene Tiere äußerst unangenehm sein und zu starken allergischen Reaktionen führen.

Im Idealfall sollten Sie daher dafür sorgen, dass Ihr Hund nicht mit dem Eichenprozessionsspinner in Kontakt kommt. Sollte Ihnen das einmal nicht gelingt, müssen Sie umgehend handeln und die beschriebenen Maßnahmen ergreifen.


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